Tag der Restaurierung 2026 im MAK

Führungen im MAK
Stubenring 5, 1010 Wien

Der Seidene Mamluken-Teppich: Geschichte, Erhaltung und Restaurierung mit Textilrestauratorin Edith Oberhumer
Das MAK beherbergt in seiner weltberühmten Sammlung orientalischer Knüpfteppiche auch mehrere Mamlukenteppiche. Ein herausragendes Stück dieser Gruppe ist der sogenannte seidene Mamlukenteppich, das einzige erhaltene Objekt dieser Art weltweit. Er ist von kaiserlicher Provenienz und auf zwei Gemälden im Kunsthistorischen Museum eindeutig zu identifizieren – dies ist ebenfalls eine Besonderheit. Die langjährige Verwendung am ehemaligen kaiserlichen Hof und daraus resultierende Schäden mündeten in unzähligen Reparaturen, die mit sehr groben Materialien ausgeführt worden waren. Der schlechte Erhaltungszustand des Teppichs, nicht zuletzt bedingt durch schädigende Altrestaurierungen, erforderte umfassende konservatorische Maßnahmen. In jahrelanger Feinarbeit wurde das Objekt konserviert, unsachgemäße Reparaturen entfernt und die Originalsubstanz stabilisiert. Herausforderungen der Teppichkonservierung und angewandte Methoden werden direkt vor dem Knüpfteppich in der neu gestalteten Schausammlung besprochen.
 
Do, 15.10.2026, 16.30 Uhr
Tickets vorab hier erhältlich

Restplätze vor Ort

So, 18.10.2026, 14 Uhr
Tickets vorab hier erhältlich 
Restplätze vor Ort

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Führung im Geymüllerschlössel
Pötzleinsdorfer Straße 102, 1180 Wien
 
Restaurierung von Uhren und Spielwerken mit Nils Unger, Uhren-Restaurator
1965 wurde das MAK Geymüllerschlössel Außenstelle des MAK. Gleichzeitig mit dem Gebäude kam die bedeutende Sammlung von Franz Sobek – 160 Altwiener Uhren von erlesener Qualität aus der Zeit zwischen 1760 und der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Besitz des MAK. Uhren-Restaurator Nils Unger betreut diese bedeutende Uhrensammlung und gibt Einblicke in seine Arbeit.

So, 18.10.2026, 16 Uhr
Tickets vorab hier erhältlich 
Restplätze vor Ort
 
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Präsentation im MAK 

Die Khevenhüller-Chronik – Geschichte, Forschung und Restaurierung


Die Khevenhüller-Chronik zählt zu den bedeutendsten Handschriften Österreichs und wurde 2024 in das UNESCO-Programm Memory of the World aufgenommen. Das prachtvoll illustrierte Werk aus dem 17. Jahrhundert vereint Familiengeschichte, Kunst und Zeitgeschichte zu einem einzigartigen Panorama der frühen Neuzeit. Seine außergewöhnlichen Gouachen dokumentieren Burgen, Landschaften, Mode, Handwerk und frühe Produktionsstätten und eröffnen faszinierende Einblicke in die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung Österreichs während der frühen Industrialisierung.
 
Vorgestellt wird die bewegte Geschichte dieses im MAK verwahrten Meisterwerks: von seiner Bedeutung und Entstehung über die aufwendige Restaurierung, Digitalisierung und Transkription bis hin zur beispielhaften Zusammenarbeit zwischen dem MAK, der Burg Hochosterwitz und dem lnstitut für Restaurierung-Konservierung (IKR) der Akademie der bildenden Künste Wien.

So, 18.10.2026, 11 – 13 Uhr
Gesamtes Programm hier
Eintritt frei mit Museumsticket
Keine Anmeldung erforderlich